Hilfe für Nepals grünstes Waisenhaus

Das Waisenhaus Jharuwarashi nahe der Hauptstadt Kathmandu ist ein ganz besonderer Ort. Es gibt über 60 Kindern und Jugendlichen ein liebesvolles Zuhause und eine Zukunft.

Aus Laub und alten Schulheften werden Biobriketts für die Öfen in der Küche
Aus Laub und alten Schulheften werden Biobriketts für die Öfen in der Küche

Damit fängt die Geschichte aber erst an: Denn es ist ein Waisenhaus, das die Politik der kleinen Schritte geht, um das Klima zu retten. Es nutzt Solarthermie auf dem Dach für warmes Wasser. Fotovoltaikpanels sorgen dafür, dass es abends Licht zum Lernen gibt, selbst wenn mal wieder der Strom ausfällt. Vor allem machen die Kinder aus Laub und alten Schulheften Biobriketts für die Öfen in der Küche. Das schützt Bäume in einer schon weitgehend entwaldeten Region.

Solarthermie: die Sonne als natürliche Energiequelle nutzen.
Solarthermie: die Sonne als natürliche Energiequelle nutzen.

Unser Kontakt entstand im April 2013 im Rahmen eines Filmprojekts. Bald wurde klar, dass finanzielle Hilfe nötig ist, denn das Waisenhaus bekommt keine staatliche Unterstützung und hat seit der weltweiten Finanzkrise wichtige nepalesische Spender verloren.

Zum täglichen Kampf um die Finanzierung von Essen, Kleidung, Schulgebühren und Medikamenten kam 2015 auch noch das große Erdbeben: Seitdem leben die Kinder in einer provisorischen Wellblechbaracke, bis klar ist, ob das Gebäude repariert werden kann oder ob neu gebaut werden muss.

Es gibt also viel zu tun und anzupacken. Wer sich engagieren will, ist bei Moving Mountain e.V. genau richtig. Wir sind gemeinnützig, ehrenamtlich und haben bis auf Bankgebühren keine internen Kosten. Das Geld geht also eins zu eins ans Waisenhaus.

Wolf Gebhardt / MM